Guerilla Recruiting

Welche Recruiting Maßnahmen nutzt ihr Unternehmen?
Print-Anzeigen?
* Messestände auf den unterschiedlichsten Karrieremessen?
Online-Anzeigen?
* was noch?

Es geht immer um die gleiche Fragestellung. Wo und wie erreichen wir unsere  Zielgruppe am besten und wie schaffen wir es uns als als bevorzugter Arbeitgeber zu präsentieren.

Eine neuer Ansatz (?) macht die Runde: “Guerilla Recruiting”

Aber die Frage bleibt auch hier wie immer die gleiche:

Was macht die Zielgruppe und wo hält sie sich auf? Vielleicht hat sie besondere Arbeitsgewohnheiten und arbeitet bis spät in die Nacht,verspürt zu später Stunde Hunger und bestellt dann Pizza. Eine Hamburger Agentur beauftragte auf ihre Kosten einen Lieferservice, der mit jeder Bestellung eines Wettbewerbers eine zusätzliche kostenlose Pizza auslieferte. Das Rezept war simpel aber wirkungsvoll: Mit Tomatensoße war darauf ein QR-Code gezeichnet. Wer diesen Code mit seinem Smartphone scannte, erfuhr auf der Agentur Karriereseite alle weiteren Informationen.
Die Frage nach einer gewissen Kollegialität sei erlaubt, scheint aber nicht wirklich bedeutungsvoll zu sein, betrachtet man andererseits den Erfolg der Aktion. Die Agentur hat offensichtlich in diesem Fall ihr Ziel erreicht und die passenden Bewerber für sich gewinnen können.

Also was steckt dahinter?

Ist “Guerilla-Recruiting” nur eine Aktion, womit sich junge Menschen ansprechen lassen. Wahrscheinlich nicht. Denn hier geht es um das Thema Kreativität im Recruiting und es geht gerade beim Thema Personalmarketing/-werbung darum die althergebrachten Wege durchaus einmal in Frage zu stellen und auch zu verlassen. Beim Guerilla-Recruiting steht Kreativität eindeuting vor Invest. Diese Art der Rekrutierung muss nicht zwangsläufig teuer sein. Sicherlich muß man darüber reflektieren, ob die oben beschriebene Vorgehensweise, sagen wir mal Abwerbungsoffensive, der notwendigen Seriosität enspricht.

Beim “Guerilla Recruiting” geht es darum Aufmerksamkeit zu erregen und dabei die Zielgruppe in den Fokus zu stellen und möglichst die eigenen Mitarbeiter aktiv in diesen Prozess mit einzubinden. Die besten Ideen entstehen ohnehin im eigenen Unternehmen, dabei wird die Authentizität ganz wesentlich erhöht, weil man es selber umsetzen muss. Es kann dauern bis die “Idee”geboren wird. Fast immer ist es das Ergebnis der intensiven Auseinandersetzung mit der Themenstellung und harter Arbeit. Etwas weiteres ist auch klar: Der Aufwand ist bedeutend höher, als eine herkömmliche Stellenanzeige zu schalten.

Weiterhin hängt der Erfolg natürlich auch vom Überraschungsmoment ab und der Originalität. Vergessen darf man dabei ebenfalls nicht, dass es sich um eigene Ideen handeln sollte und nicht um das Duplizieren von fremden Projekten. Ein solcher Ideenklau kann gewaltig nach hinten losgehen und zu Imageverlust in der Branche führen. Je nach Zielsetzung sollte man daher genau abwägen, ob man auf eine Guerilla-Ausschreibung als alleiniges Instrument setzt oder es gleichzeitig mit einer Anzeigenkampagne verbindet.

Der Bogen sollte möglichst groß gespannt sein und intelligente PR-Arbeit von Anfang an berücksichtigen. Damit polieren Sie Ihre Arbeitgebermarke gleich mit auf. Online PR-Arbeit ist darüberhinaus günstig, nutzt man die verfügbaren Blog-, Community- und Interaktionsforen (z.B. bei YouTube einen produzierten Videoclip hinterlegen).

Wenn Sie Lust verspüren auch mal auf den Recruiting “Kriegspfad” aufzuspringen kontakten Sie uns.

Gerne sprechen wir mit Ihnen als Ihr Guerilla Partner.